Unsere Praxis ist seit 23 Jahren auf Erkrankungen der Venen spezialisiert.
Das betrifft die Diagnostik und Therapie von Krampfadern, Thrombosen, Venenentzündungen und offenen Beinen.

Eine genaue Untersuchung der Beinvenen mittels venöser Funktionsdiagnostik (Venenverschlussplethysmografie, digitale Photoplethysmografie) und einer Duplexsonographie sind Voraussetzung für das genaue Erfassen des Ausmaßes der Erkrankung.

Die Behandlung der Krampfadern erfolgt operativ durch ein klassisches Stripping der insuffizienten Stammvene oder endovenös mittels Radiofrequenzablasion (VNUS-Cosure-fast-Verfahren). Seitenäste werden durch Miniphlebektomien entfernt. Alle Verfahren können auch kombiniert werden. Sollten Gründe gegen eine Operation bestehen, können insuffiziente Stammvenen und Seitenäste mittels Schaumsklerosierung verschlossen werden. Dieses Verfahren wird auch bei postoperativ verbliebenen Seitenästen eingesetzt.
Besenreiser und retikuläre Varizen werden flüssig verödet.

Venenentzündungen können in gesunden und kranken Venen auftreten. Sie sind oft sehr schmerzhaft und können sich zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung entwickeln. Es ist wichtig, die Ursache der Entzündung zu erfassen. Die Behandlung erfolgt fast immer konservativ mit der Gabe von Schmerzmitteln und niedermolekularen Mitteln sowie Kompressionsverbänden, später einem Kompressionsstrumpf.

Thrombosen sind Verschlüsse tiefer Venen, die hauptsächlich im Becken, den Oberschenkeln und Unterschenkeln vorkommen. Sie stellen, bei nicht rechtzeitiger Diagnostik, eine lebensbedrohliche Erkrankung dar, da Thromben über die Venen in die Lungengefäße wandern und diese verschließen können. Solch eine Lungenembolie kann tödlich sein. Deshalb sollte bei einer plötzlichen Beinschwellung mit und ohne Schmerz ein sofortiger Thromboseausschluss erfolgen. Die Behandlung beginnt sofort nach Diagnosestellung durch eine veränderte Einstellung der Blutgerinnung mittels blutverdünnenden Medikamenten und niedermolekularem Heparin mit dem Ziel, das Gerinnsel wieder aufzulösen. Die Dauer dieser sogenannten Antikoagulation ist abhängig von dem Ausmaß und dem Ort, sowie der Ursache der Thrombose. Teilweise sind regelmäßige Blutkontrollen notwendig, die die korrekte Einstellung der Blutgerinnung anzeigen. Als Patient können Sie die Heilung durch das konsequente Tragen eine Kompressionsstrumpfes unterstützen.

70 % aller offenen Beine sind durch Krampfadern oder ein sogenanntes postthrombotisches Syndrom (d.h. der Zustand nach einer Thrombose) bedingt. Auch hier kann nach exakter Diagnostik durch die Sanierung der Krampfadern das offene Bein zum Verschluss gebracht werden. Bei offenen Beinen nach Thrombosen besteht die Basistherapie in einer konsequenten lebenslangen Kompressionsbehandlung unterstützt durch spezielle Wundauflagen, sowie der Wiederherstellung und dem Erhalt der normalen Bewegung.